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Une bonne photo est une photo que l’on regarde plus d‘ une seconde
(Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut)

Henri Cartier Bresson

Ein gutes Foto geht bei mir nicht durch Photoshop oder Gimp, alleine schon deswegen, weil das unter Linux nicht läuft, hauptsächlich aber, weil es dann zwar noch ein Bild, aber kein Foto mehr ist.
Bei meinen Fotos, die ich überwiegend mit Darktable (Opensource-Pendant zu Adobe Lightroom) entwickle, wird nur zugeschnitten/ausgerichtet, ggf. Farbtemperatur/Kontrast/Sättigung angepasst und natürlich geschärft, vielleicht auch mal ein Sensorfleck oder störendes Detail entfernt.
Das war es auch schon, keine Fotomontagen (wenn nicht explizit angegeben) – ich persönlich finde Verlaufsfilter schon unmoralisch hinsichtlich der Einstufung des Endprodukts als Foto.

Das Ideal ist natürlich, bereits so zu fotografieren, dass man möglichst wenig Entwicklungsaufwand hat (Nachbearbeitung ist für mich eher Photoshop).

Ich werde also nie ein Calvin Hollywood werden, was allerdings auch Nachteile hat, denn mit seiner Bearbeitung ist er sehr „erfolgreisch“.